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Von "DAC" bis "DWI"

D

DAC: Steht für die Abkürzung "Districtus Austriae Controllatus" und die bezeichnet in Anlehnung an die italienischen DOC beziehungsweise die französischen AOC gebietstypische Herkunftsweine aus Österreich. Als erste Region war das Weinviertel mit der Auszeichnung DAC am Markt. Die Kriterien: Trockene Grüne Veltliner ohne geschmacklich spürbaren Holzeinfluss, die ihre Eignung bei der sensorischen Prüfung nachweisen müssen.

Deckwein: Wird aus Trauben hergestellt, die anstelle des hellen rotes Fruchtfleisch haben. Er wird in der Regel nicht eigenständig ausgebaut sondern anderen Rotweinen als Farbverstärker zugegeben. In Deutschland existieren die Züchtungen Dornfelder, Deckrot, Dunkelfelder und Da Capo.

Degorgieren: Entfernen der Hefe aus der Champagnerflasche nach Abschluss der zweiten Gärung und der Lagerung. Dabei wird die Hefe im Flaschenhals in minus 20 Grad kalter Kochsalzlösung gefroren. Beim Öffnen der Flasche fliegt die Hefe dann heraus.

Dekantieren: Ein Vorgang, bei dem Rotwein aus der Flasche vorsichtig in einer Karaffe umgefüllt wird. Er dient in der Regel dazu, bei älteren Rotweinen den Wein vom Bodensatz, dem Depot zu trennen. Ein weiterer Effekt ist der Sauerstoffkontakt, den der Wein dadurch erfährt und der einen positiven Effekt auf die Qualität der Weines hat.

Depot: Während der Flaschenlagerung bildet sich vor allem bei Rotweinen ein Bodensatz aus Weinsteinkristallen und Polymerisationskomplexe von Tanninen und Anthocyanen, der dunkelrot bis schwarz ist. Er ist ein Zeichen für eine lange Lagerung und gilt als Zeichen guter Weinqualität.

DO: Steht in Spanien für die Abkürzung Denominacion de Origen und klassifiziert einen Wein mit kontrollierter Herkunft.

DOC: Abkürzung für Denominazione di Origine Controllata, das italienische Qualitätskontrollsystem. In Portugal gilt die gleiche Abkürzung.

Dosage: Mischung aus Wein und Zuckersirup, die bei der Champagnerherstellung nach dem Degorgieren dem Wein zugesetzt wird. Sie bestimmt letztendlich den Zuckergehalt des Champagners. Champagner ohne Dosage sind besonders trocken (extra brut).

Drosophila: Der lateinische Name für die Fruchtfliege, die sich in erster Linie von in Gärung befindlichen Früchten ernährt. Schaden richtet sie in vor allem durch die Übertragung der so genannten Traubenfäule an. Im Keller stellt sie ein Probem dar, weil sie Bakterien und Verschmutzungen in den Wein einschlappen kann.

Dünn: Negative Beschreibung für den mangelhaften Gesamteindruck (auch flach, körperarm, platt, schwachbrüstig, substanzarm) eines Weines. Dieser besitzt wenig Körper, Extrakt und Aroma und schmeckt wässrig.

Durchgären: Ein Wein ist durchgegoren, wenn praktisch der komplette im Most enthaltene Zucker durch Gärung in Alkohol verwandelt wurde. Der Wein wird dann als trocken bezeichnet, weil er keinen Restzuckergehalt mehr aufweist

DWI: Das Deutsche Weininstitut hat seinen Sitz in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz. Seine Aufgaben bestehen in einer öffentlichkeitswirksamen Vertretung der deutschen Winzer im In- und Ausland, der Klärung von Verbraucherfragen und absatzfördernder Maßnahmen.

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